Mit einer Talgo III-Garnitur ist die 352 009-5 "Virgen de Gracia" im März 1986 in San Sebastian/Donostia eingetroffen. Von diesen Lokomotiven wurde 1964/65 insgesamt 10 Exemplare gebaut, die 352.001-005 bei Krauss-Maffei und die 352.006-010 bei Babcock & Wilcox. Horst Lüdicke
Im Eisenbahnmuseum Madrid befindet sich eine Talgo II-Garnitur mit der Lok 350.002 "Virgen de Aranzazu" an der Spitze. Lok und Wagen wurden 1950 in den USA von American Car and Foundry für die Renfe gebaut. AFC war auf den Bau von Reisezugwagen und Leichttriebwagen spezialisiert, die Talgoloks waren die einzigen Lokomotiven, die dort hergestellt wurden. Die Aufnahme entstand im Februar 1996. Horst Lüdicke
Kurz vor der Endhaltestelle in Nussdorf wurde E1 4642 im September 1990 in der Greinergasse als Linie D aufgenommen. Der Wagen ist schon für die Rückfahrt zum Südbahnhof ausgeschildert. Horst Lüdicke
Im April 1974 ist ein Stadtbahnzug mit dem N1 2986 an der Spitze als Linie G vom Gürtel nach Hütteldorf unterwegs. Die Wiener Stadtbahn wurde 1898 als dampfbetriebene Vollbahn eröffnet, 1924 wurden die Wiental-, Donaukanal- und Gürtellinie an die Gemeinde Wien verpachtet, die die Strecken elektrifizierte. Ab 1976 wurden die Linien auf U-Bahn-Betrieb umgebaut, als letzte wurde die Linie G zwischen Gumpendorfer Straße und Heiligenstadt im Oktober 1989 eingestellt (heute U6). Die ursprünglichen Stadtbahnwagen Typ N erhielten nach dem Krieg Stahlaufbauten und wurden danach als N1 bezeichnet. Wie man sieht, herrschte auf der Stadtbahn Linksverkehr. Horst Lüdicke
Im August 1975 waren die schönen M-Triebwagen noch unentbehrlich, hier fährt M 4060 mit passendem Beiwagen als Linie 25 nach Kagran den Ring entlang Horst Lüdicke
L 516 + l 1756 + l 1721 ist als Line 62 im Juni 1987 in der Eichenstraße unterwegs zum Kärnter Ring. Solche Zweiachserzüge waren bis zum Beginn der 1990er Jahre im Dienst. Die Reihe L (früher L4) unterschied sich von den L3 durch andere Drehgestelle. Horst Lüdicke
Ein L3 fährt im Frühjahr 1975 auf dem Ring als Linie J in Richtung Ottakringer Straße. Diese zwischen 1957 und 1960 gebauten Zweiachser standen bis 1984 im Dienst. Horst Lüdicke
Im Juni 1987 ist der F 709 auf der Linie 37 zur Hohen Warte unterwegs. Eigentlich sollten die Fahrzeuge als Zweiachser (L4) geliefert werden, doch entschied die WVB, sie stattdessen mit einem Nachläufer zu versehen, um Schaffner einzusparen. Die Triebwagen standen von 1963 bis 1996 im Dienst. Horst Lüdicke
E1 4730 als Linie Bk nach Kaisermühlen im Frühjahr 1975 auf dem Ring, im Hintergrund das Parlament. Als erster wiener Wagen erhielt er am 30.11.1974 eine Vollreklame (damit ist gemeint, dass nicht nur die Seitenwände, sondern auch die Plattformen beklebt waren). Allzuviel andere Straßenbahnwagen dürften nicht eine solche Beklebung bekommen haben, denn wegen Beschwerden anderer Verkehrsteilnehmer mussten ab 1975 Front und Heckteil rot bleiben. Ein älterer Wiener neben mir regte sich darüber auf: "Furchtbar, wie a Groscherlwagen im Prater". Horst Lüdicke
Im Frühjahr 1975 ist das Einzelstück C3 160 als Linie J auf dem Ring zur Stadionbrücke unterwegs, im Hintergrund das Burgtheater. Eigentlich war die Beschaffung weiterer C3 geplant, die als Dreiwagenzüge (C3+C3+c) eingesetzt werden sollten. Die WVB verzichtete hierauf und beschaffte stattdessen die E1-Sechsachser. Der Triebwagen diente auch als Erprobungsträger für die halbautomatische Steuerung und den Einmannbetrieb. Aufgrund technischer Probleme stand er nur vom November 1974 bis Dezember 1982 ausschließlich auf der Linie J im Einsatz. Horst Lüdicke
Auch wenn die Meterspurstrecke nach Braganca bereits verdieselt war, wurde die 76 Jahre alte E166 am 27.04.1984 noch für den Rangierdienst in Tua benötigt Horst Lüdicke
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